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Herzlich willkommen bei der Zahnarztpraxis Bodo Daute!

Auf unseren Internetseiten möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, einen ersten Eindruck von den Praxisgegebenheiten der Zahnarztpraxis Bodo Daute zu gewinnen.

Unser Bestreben ist es, Ihnen mit unserem Leistungsspektrum eine rundum optimale Versorgung zu bieten. Sie dürfen von uns Erfahrung und Kompetenz erwarten.
Sollten Sie Fragen zu einzelnen Angeboten haben, zögern Sie bitte nicht, uns anzusprechen.
Wir informieren Sie jederzeit umfassend und gern.

Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennen zu lernen und hoffen, dass Sie sich bei uns rundum wohl fühlen werden!
Ihr Team der Zahnarztpraxis Bodo Daute

Unsere Leistungen

Kartenzahlung
  • EC-Karte
Zahnerhaltung
  • restaurative Zahnheilkunde
Anästhesie
  • Lokalanästhesie
Praxisausstattung
  • Airflow-Geräte
  • intraorale Kamera
Prothetik
  • festsitzende Kronen und Brücken
  • kombinierter Zahnersatz
  • Teilkronen und Inlays
  • Teilprothetik
  • Totalprothetik
Ästhetische Zahnmedizin
  • Veneers
Funktionstherapie
  • Funktionsanalyse
  • Gnathologie
  • Kaufunktionsstörungen
Sonderleistungen
  • Abendsprechstunde
  • Amalgamsanierung
  • Ernährungsberatung
  • Hausbesuche
  • Mundschutz für Sportler
  • Recall
  • Wochenendsprechstunde
  • Zahnschmuck
Weitere Schwerpunkte
  • Alterszahnheilkunde
  • Angst-/Phobiepatienten
  • Endodontie
  • Implantologie
  • Kinder- und Jugendzahnheilkunde
  • Parodontologie
  • präprothetische Chirurgie
  • Risikopatienten
Sprachen
  • Englisch
  • Russisch
Berufsgruppe
  • Zahnarzt/-ärztin
Präventivzahnmedizin
  • Gingivitis
  • Individualprophylaxe
  • Individualprophylaxe für Kinder
  • Mundgeruch
  • professionelle Zahnreinigung (PZR)
  • Prophylaxe

Mitgliedschaft

Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie – DGZI e.V.
Paulusstraße 1
40237 Düsseldorf
Tel: +49 (0) 211 1697077
Fax: +49 (0) 211 1697066
E-Mail: sekretariat@dgzi-info.de
Homepage: www.dgi-ev.de

Aktuelles

#LoveYourGum - Liebe Dein Zahnfleisch
Aktionstag zu Mundgesundheit und Schwangerschaft

Der 12. Mai ist in diesem Jahr nicht nur Muttertag, sondern auch Europäischer Tag der Parodontologie. Mit einer deutschlandweiten Kampagne informiert die DG PARO über die Volkskrankheit Parodontitis - die Entzündung des Zahnhalteapparates - und die besondere Bedeutung der Mundgesundheit für werdende Mütter. Unter dem Motto "#LoveYourGum - Liebe Dein Zahnfleisch" will die Kampagne rund um den Aktionstag Schwangere auf die frühzeitige Diagnose und Behandlung von Parodontalerkrankungen vor und während der Schwangerschaft aufklären.

Die Mundgesundheit ist für eine geplante oder vorliegende Schwangerschaft von großer Bedeutung - sowohl für die Gesundheit der Mutter als auch für die spätere Mundgesundheit des Kindes. Sie sollte daher besondere Aufmerksamkeit von werdenden Müttern und den sie betreuenden Medizinern und Hebammen erhalten. Dafür eignet sich der kostenfrei verfügbare Parodontitis-Selbsttest der DG PARO. Die Antworten zu insgesamt sechs Faktoren wie etwa Alter, Geschlecht oder Zahnfleischbluten werden mit Punkten bewertet. Je höher der Wert, desto höher das Parodontitis-Risiko. Der Selbsttest kann ohne großen Aufwand durchgeführt werden - ob per App für das Smartphone (zum Download im iTunes-Store oder bei Google Play) oder anhand eines ausgedruckten Fragebogens im Gespräch mit der betreuenden Frauenarztpraxis oder der Hebamme. Bei entsprechendem Ergebnis sollte im Anschluss eine Zahnarztpraxis aufgesucht werden. Weiterhin stellt das Projekt "Mundgesundheit & Schwangerschaft" der Europäischen Gesellschaft für Parodontologie (EFP) umfangreiches Informationsmaterial für schwangere Frauen zur Verfügung. Deutschsprachiges Material ist über die Website der DG PARO abzurufen.

Volkskrankheit Parodontitis

Parodontitis ist in Deutschland weit verbreitet. Laut der aktuellen Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) sind 51,6 Prozent der 35-44-Jährigen und 64,6 Prozent der 65-74-Jährigen von einer moderaten oder schweren Parodontitis betroffen. In ihrer schweren Form kann sie eine ernsthafte Bedrohung nicht nur für die Mund-, sondern auch für die Allgemeingesundheit darstellen. Dabei ist die Erkrankung gut beherrschbar, vor allem wenn sie frühzeitig erkannt wird. Das Problem: die bevölkerungsweite Aufklärung ist ungenügend und auch die Selbstwahrnehmung der Patienten schlecht ausgebildet. Gerade werdende Mütter wissen oft nicht, dass ihr Mund nun besondere Aufmerksamkeit benötigt. Mit der diesjährigen Kampagne zum Europäischen Tag der Parodontologie am 12. Mai sollen insbesondere schwangere Frauen verstärkt über Ursachen und Risikofaktoren von Zahnfleischerkrankungen aufgeklärt werden. "Dazu benötigen wir nicht nur die Unterstützung möglichst vieler zahnärztlicher Kolleginnen und Kollegen", sagt Prof. Dr. Bettina Dannewitz, President elect der DG PARO. "Gynäkologisches Fachpersonal und Hebammen können ebenso wertvolle Aufklärungsarbeit leisten und die Frauen für einen Zahnarztbesuch motivieren. Schließlich ist es wichtig, dass auch die werdenden Mütter selbst ihrer Mundgesundheit besondere Aufmerksamkeit widmen." Wer Warnsignale und Risiken für eine mögliche Parodontitis kennt, kann bei ersten Anzeichen den Zahnarzt aufsuchen. Zu den Anzeichen gehören Zahnfleischbluten, gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch, Mundgeruch, eine Lockerung oder Stellungsänderungen der Zähne. Bei einer unbehandelten Parodontitis kommt es zu Knochenabbau, infolgedessen die Zähne ihren Halt verlieren, sich lockern und letztlich ausfallen können.

Erhöhte Risiken während der Schwangerschaft

"Jedes Kind kostet einen Zahn", so lautet eine alte Volksweisheit - und diese lässt sich inzwischen mit wissenschaftlichen Daten untermauern [1]. Mütter, die eines oder mehrere Kinder zur Welt bringen, haben tatsächlich eine schlechtere Zahngesundheit und damit ein erhöhtes Risiko, in der zweiten Lebenshälfte Zähne zu verlieren. Die möglichen Gründe für die problematische Zahngesundheit von Müttern sind vielfältig, jedoch bislang nicht eindeutig belegt. Sicher ist: Die Schwangerschaft ist für Frauen ein Lebensabschnitt, in dem komplexe physiologische Veränderungen auch die Mundgesundheit beeinflussen. Hinzu kommt, dass Schwangere häufig weniger Zeit für die eigene Mundhygiene haben, was sich auch auf das Kariesrisiko und das Risiko für Parodontalerkrankungen auswirkt. Parodontitis wird mit einem erhöhten Risiko für ein geringes Geburtsgewicht, eine Frühgeburt und vor allem Präeklampsie in Verbindung gebracht. Die wissenschaftlichen Belege dafür sind allerdings nicht eindeutig. Nur bei Frauen, die bereits ein hohes Risiko für Schwangerschaftskomplikationen besitzen, zeigt die Parodontitistherapie einen positiven Effekt. Die nicht-chirurgische Parodontitistherapie kann auch während der Schwangerschaft - am besten im zweiten Trimenon - sicher für Mutter und Kind durchgeführt werden. Das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen lässt sich aber dann am wirksamsten reduzieren, wenn die Therapie bereits vor der Schwangerschaft erfolgt.

Fazit: In der Schwangerschaft steigt das Risiko für Erkrankungen des Zahnhalteapparates. Unmittelbar vor, während und nach einer Schwangerschaft sollten Frauen besonderes Augenmerk auf ihre Mundgesundheit legen - auch für die spätere Mundgesundheit ihrer Kinder. Sorgfältige Mundhygiene und regelmäßige Kontrollbesuche in der zahnärztlichen Praxis sind in diesen Lebensphasen ausgesprochen wichtig.

Auf einen Blick - Tipps für schwangere Frauen

  • Während der Schwangerschaft kommt es häufig zu Veränderungen des Zahnfleisches, die mehr oder weniger stark ausgeprägt sein können.
  • Schwangere sollten die Anzeichen für eine parodontale Erkrankung (Gingivitis und Parodontitis) kennen und sich auch selbst auf entzündliche Veränderungen des Zahnfleisches oder Zahnfleischbluten untersuchen.
  • Mithilfe des Selbsttests Parodontitis kann das individuelle Risiko - zuhause oder im Gespräch mit dem Gynäkologen oder der Hebamme - unkompliziert ermittelt und bei Bedarf ein Termin in der Zahnarztpraxis vereinbart werden.
  • Auch wenn keine Anzeichen für eine Erkrankung vorliegen, sollten Schwangere zahnärztliche Kontrollen vereinbaren und sich über Mundhygienemaßnahmen und Zahnpflegeprodukte in der Schwangerschaft sowie über die richtige Mundhygiene und Fluoridversorgung ab dem ersten Zahn ihres Kindes informieren lassen.
  • Sowohl Gingivitis als auch Parodontitis können während der Schwangerschaft ohne Risiko behandelt werden. Die Parodontaltherapie sollte jedoch am besten im zweiten Schwangerschaftsdrittel erfolgen.  
  • Werden entsprechende Behandlungen notwendig, so ist es wichtig zu wissen: Sowohl zahnärztliche Röntgenbilder als auch örtliche Betäubungen sind in der Schwangerschaft unter optimalem Strahlenschutz und korrekter Anwendung sicher möglich und nur mit extrem geringen Risiken für Mutter und Foetus verbunden. 
  • Grundsätzlich kann bei jedem Patienten alle zwei Jahre ohne zusätzliche Kosten der Parodontale Screening Index (PSI) - eine Früherkennungsuntersuchung - erhoben werden, um den Gesundheitszustand des Zahnhalteapparates zu kontrollieren.

Quelle:

[1] Gabel F, Jürges H, Kruk KE, et al., Gain a child, lose a tooth? Using natural experiments to distinguish between fact and fiction, J Epidemiol Community Health 2018;72: 552-556. Bildunterschrift: Aktionstag zu Mundgesundheit und Schwangerschaft / Das Aktionsplakat zum Europäischen Tag der Parodontologie 2019.

Bürokratieabbau angehen – in Deutschland und auf europäischer Ebene
Bürokratieabbau angehen – in Deutschland und auf europäischer Ebene

Die Frage unverhältnismäßiger Bürokratielasten stellt sich neben der nationalen Ebene zunehmend auch auf europäischer Ebene. Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) richtet deshalb ihren Appell an die Politik, den Zahnärztinnen und Zahnärzten durch Beseitigung unnötigen bürokratischen Ballasts mehr Zeit für Patienten einzuräumen.

„Gerade verhältnismäßig kleine freiberufliche Einheiten wie Zahnarztpraxen sind durch bürokratische Vorgaben, wie etwa Melde- und Dokumentationspflichten, übermäßig stark belastet. Dadurch werden sie von ihrer eigentlichen Aufgabe, nämlich der Heilung und Förderung der Gesundheit ihrer Patienten, abgehalten“, so BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel.

In ihrem Positionspapier für die Europawahlen fordert die BZÄK daher, dass sich auch das Europäische Parlament für eine stärkere Entbürokratisierung einsetze. Der europäische Gesetzgeber müsse sich der (unternehmerischen) Folgen bewusst sein, die bürokratische Vorgaben speziell für freiberufliche Einheiten wie Zahnarztpraxen hätten. Jedes neue EU-Gesetz sollte daher vor seiner Verabschiedung auf seine bürokratischen Auswirkungen für die Betroffenen hin geprüft werden. Das Ergebnis dieser Prüfung solle gemeinsam mit dem jeweiligen Rechtsakt veröffentlicht werden.
Ohne die Sicherheit der Patienten zu vernachlässigen, dürften kleinere Einheiten wie zahnärztliche Praxen per se nicht mit großen Versorgungseinrichtungen wie Krankenhäusern gleichgesetzt werden. Hier sei eine Differenzierung dringend erforderlich.

16.04.2019 DGA | Quelle: Bundeszahnärztekammer (BZÄK)

Parlamentarischer Abend der DG PARO
„Parodontitistherapie personalisiert“

Parodontitis ist eine vielfältige Krankheit – die ebenso vielfältig und individuell behandelt werden muss. Mit der jüngst veröffentlichten internationalen Klassifikation parodontaler Erkrankungen steht Zahnmedizinern eine neue Systematik zur Verfügung, die personalisierte Therapien ebenso ermöglicht wie einen effizienteren Einsatz von Ressourcen. Um die Bedeutung der neuen Klassifikation zu diskutieren, lud die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) daher Ende Februar Gesundheitspolitiker, Wissenschaftler sowie Vertreter der Zahnärzte und Krankenkassen zum Parlamentarischen Abend mit dem Thema „Parodontitistherapie personalisiert“ nach Berlin. Im Fokus der Referenten standen aktuelle Zahlen und Prognosen zu Parodontitis, die zentralen Eckpunkte der neuen Klassifikation sowie ökonomische Aspekte der Volkskrankheit Parodontitis. In der Diskussion zeigten sich die Anwesenden überzeugt: Frühzeitige Aufklärung und umfassende Präventionsarbeit sind der Schlüssel zu einem gesunden Mund.

Prof. Dr. Christof Dörfer, Präsident der DG PARO, betonte in seinem Eröffnungsvortrag, dass Parodontitis eine komplexe Erkrankung sei, die in strukturierte und personalisierte Therapien überführt werden müsse. Die neue Klassifikation parodontaler Erkrankungen biete ein adäquates Fundament für die notwendige Differenzierung, sie sollte jedoch durch weitere Faktoren jenseits therapeutischer Maßnahmen ergänzt werden. Dazu gehörten, so Dörfer auch an die Adresse der Politik, einerseits eine umfangreichere und gezieltere Forschungsförderung. Andererseits seien auch parodontologische Inhalte stärker in der Ausbildung der zahnärztlichen Studierenden zu verankern – eine Gelegenheit dazu biete die neue Approbationsordnung für Zahnärzte. Schließlich müssten Anreize für eine frühzeitige und konsequente Parodontaltherapie geschaffen werden, wozu die Aufnahme der gesamten Therapiestrecke in den Leistungskatalog der GKV einen wesentlichen Beitrag leisten könne.

Behandlungslast bei Parodontitis verschiebt sich

„Warum haben manche Menschen mehr Parodontitis als andere?“ – diese zentrale Frage nach den Ursachen adressierte Prof. Dr. Thomas Kocher gleich zu Beginn seines Vortrags und zeigte sogleich auf: Sozioökonomische Faktoren, Rauchen oder Diabetes sind wesentliche Risikofaktoren für Zahnfleischerkrankungen. Anhand mehrerer Langzeitstudien wies der Parodontologe der Universitätsmedizin Greifswald nach, wie sich die Mund- und Zahngesundheit in Deutschland, aber auch international, in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. Der Trend ist eindeutig und spiegelt sich auch in den über die KZBV abgerechneten Zahnextraktionen und Füllungen wider: Deutschland wird mundgesünder, gerade bei Karies hat es insgesamt massive Verbesserungen gegeben. Allerdings findet speziell bei der Parodontitis eine deutliche Verschiebung hin zu älteren Bevölkerungsgruppen statt. Und diese wachsen in den nächsten Jahren weiter. Noch ist unklar, wie mit dieser steigenden Behandlungslast umgegangen werden wird. Abschließend empfiehlt Kocher daher einen Blick nach Japan: Dort wurde trotz einer stark alternden Gesellschaft binnen relativ kurzer Zeit eine enorme Verbesserung in der Behandlung der Parodontitis und somit beim Erhalt der eigenen Zähne bis ins hohe Alter erreicht.

Sehnlich erwartet: Die neue Paro-Klassifikation

Prof. Dr. Dr. Søren Jepsen, Universitätsklinikum Bonn, präsentierte den Gästen des Parlamentarischen Abends die wesentlichen Neuerungen der kürzlich veröffentlichten internationalen Paro-Klassifikation. Anhand mehrerer Praxisfälle zeigte Jepsen auf, wie die neue Klassifikation eine erheblich differenziertere Diagnose und damit auch personalisiertere Behandlungen ermöglicht. Die Parodontitis wird nach der neuen Systematik in einer Matrix anhand der beiden Faktoren „Staging“ (Stadium) und „Grading“ (Grad) individuell charakterisiert. Das Stadium zwischen 1 und 4 bezeichnet dabei den Schweregrad und das Ausmaß der Erkrankung sowie die Komplexität der Therapie. Die Grade von A bis C geben Aufschluss über die Progression der Erkrankung sowie weitere Risiken. Die neue Klassifikation war in einem aufwändigen, internationalen Prozess unter maßgeblicher Beteiligung deutscher Experten über mehrere Jahre erarbeitet und konsentiert worden. Seit der letzten Klassifikation im Jahr 1999 hatte es einen enormen Wissenszuwachs sowohl aus epidemiologischen und klinischen als auch aus Grundlagen-Studien gegeben. Eine Aktualisierung wurde dringend erforderlich, so Jepsen, um den aktuellen Wissensstand adäquat in Diagnostik und Therapie der Volkskrankheit Parodontitis zu verankern und Patientenbedürfnisse individueller berücksichtigen zu können. Um die wegweisende Neuerung nun auch in die Praxis zu tragen, wird es ab Sommer 2019 entsprechende Schulungen für die Zahnärzteschaft geben. Ab kommendem Herbst werden VertreterInnen der DG PARO gemeinsam mit weiteren europäischen Experten evidenzbasierte Muster-Therapieleitlinien, ausgerichtet an der neuen Klassifikation zur „personalisierten Parodontologie“, entwickeln, die dann als Vorlagen für nationale Leitlinien genutzt werden können.

Gesundheitsförderung kostet – Ignoranz allerdings noch mehr

Parodontitis und ihre Folgeerkrankungen sind nicht nur unter medizinisch- therapeutischen, sondern auch unter ökonomischen Gesichtspunkten ein schwergewichtiges Thema, wie der Ökonom und Zahnmediziner Prof. Dr. Dr. Stefan Listl in seinem Vortrag sehr eindrücklich erläuterte. Europaweit liegen die Behandlungskosten für Erkrankungen der Zähne auf Platz 3, noch vor Atemwegserkrankungen oder Krebs. Hinzu kommen mit der Volkskrankheit verbundene Produktivitätsverluste, etwa durch Ausfallzeiten bei der Arbeit, sowie weitere mögliche Einschränkungen der Patienten, beispielsweise bei der Teilhabe am sozialen Leben. Bei der Frage „Welche Versorgung ist ihr Geld wert?“ gelte es daher, so Listl, Interventionen sowohl innerhalb als auch außerhalb der Zahnarztpraxis zu berücksichtigen. Im Bereich der Zahnarztpraxis sei etwa die individuelle Parodontal- Therapie kostengünstiger als der Zahnersatz. Integrierte Konzepte, die zum Beispiel Synergien in der Versorgung von Parodontitis und Diabetes nutzen, stellen einen weiteren Interventionspunkt dar. Auf der Ebene von Public Health sind gesundheitspolitische Instrumente einzuordnen, etwa zur gezielten Förderung der Gesundheitskompetenzen in der Bevölkerung. Eine elementare Herausforderung bleibe bei all dem jedoch bestehen: Wie können die Menschen erreicht werden, die nicht zum Zahnarzt gehen? Seinen Vortrag schloss Listl daher mit einem prägnanten Appell im Sinne der Aufklärungsarbeit: „If you think education is expensive, try ignorance“.

Politik sichert Unterstützung zu

Auch Christine Aschenberg-Dugnus, Mitglied des Bundestags für die FDP, wies in ihrem Statement auf die herausragende Bedeutung der Prävention hin. Da die Auswirkungen der Parodontitis in der Bevölkerung nach wie vor zu wenig bekannt seien, kämen der Vorsorge, dem ärztlichen Aufklärungsgespräch wie auch der Motivation der Patienten besondere Bedeutung zu. Die kürzlich veröffentlichten S3 Leitlinien Parodontitistherapie und die neue Klassifikation leisteten schon einen wichtigen Beitrag, um im Zusammenspiel von Arzt und Patient gezielter und individueller behandeln zu können, so Aschenberg-Dugnus. Im Hinblick auf die nötige Förderung der Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung sichert sie den Zahnmedizinern ihre Unterstützung zu. MdB Dietrich Monstadt (CDU) bewertete die zahnmedizinische Versorgung in Deutschland als gut, wies aber gleichzeitig auf aus seiner Sicht notwendige Verbesserungen hin. So fehle ihm, der in seiner Fraktion Berichterstatter sowohl für die Themen Zahnmedizin als auch Diabetes ist, bei der Debatte um Zuckerkonsum eine klare Positionierung der Zahnärzteschaft. Die Frage, welchen Einfluss Zucker auf die Erkrankung Parodontitis ausübt, werde kaum adressiert. Zudem gab er der Zahnärzteschaft den Auftrag mit auf den Weg, sich bei der von der Regierungskoalition geplanten Reform des Präventionsgesetzes mit neuen Ideen einzubringen und so die Verhinderung von Erkrankungen weiter zu fördern.

Prävention ist das A und O

Das Thema Prävention stand auch im Fokus der abschließenden Diskussionsrunde. Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der BZÄK, betonte die Bedeutung von individuellen Strategien zur Verhaltensveränderung, um die Patienten mit den richtigen Botschaften auch wirklich erreichen zu können. Jenseits von bevölkerungsweiten Kampagnen sieht er dabei auch die Zahnärzteschaft selbst in der Pflicht, entsprechende pädagogische und psychologische Ansätze in die Aus- und Fortbildung der Profession zu integrieren. Martin Hendges, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der KZBV, attestierte der Zahnheilkunde die Weltmeisterschaft in der Präventionsarbeit, wodurch der Wert der Vorsorge fest im Bewusstsein der Patienten verankert worden sei. Gleichzeitig sieht auch er gerade in der Primärprävention weiteren Handlungsbedarf. Im Bereich der Therapie müsse die systematische Behandlung von Parodontopathien an die aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse angepasst werden. Aktuell sei man im Gemeinsamen Bundesausschuss mit Unterstützung der Wissenschaft auf einem sehr guten Weg, dieses Ziel zu erreichen. PD Dr. A. Rainer Jordan, Leiter des Instituts der Deutschen Zahnärzte, gab in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass laut einer aktuellen IDZ-Befragung rund zwei Drittel der Bevölkerung glauben, Parodontitis lasse sich durch besonders heftiges Schrubben der Kauflächen verhindern – ein weiteres klares Argument für frühzeitige und umfassende Aufklärungs- und Präventionsarbeit zu Zahnfleischerkrankungen.

Fazit: Parodontitis ist eine komplexe Erkrankung, die differenzierte Präventions- und Behandlungsstrategien erfordert. Mit der neuen Klassifikation parodontaler Erkrankungen in Stadien und Grade liegt nun eine Systematik vor, die eine stärker personalisierte Diagnostik und Therapie der Volkskrankheit Parodontitis ermöglicht. Patienten haben unterschiedliche Bedürfnisse, die es seitens der Behandler zu berücksichtigen gilt. Der Schlüssel, um die Prävalenz der Erkrankung auch künftig zurückzudrängen und nachhaltige Erfolge erzielen zu können, liegt weiterhin in frühzeitiger und umfassender Aufklärungsarbeit sowie einem regelmäßigen, systematischen Screening in der Zahnarztpraxis. Dafür steht allen Zahnärzten der PSI (Parodontaler Screening Index) zur Verfügung, der bereits ab einem Alter von zwölf Jahren eingesetzt und bei jedem Patienten alle zwei Jahre über die gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden kann.

Dr. Martina Neunecker

Abdruck 2019: Themenvielfalt begeistert Jury
Abdruck 2019: Themenvielfalt begeistert Jury

Zum 14. Mal wurde der Journalistenpreis „Abdruck“ auf der IDS 2019 in Köln feierlich vergeben. Die vier Gewinner: Silke Droll, Apotheken Umschau (Print), das Redaktionsteam von NDR Visite, Isabell Seifert, NDR Hallo Niedersachen (beides TV) und Thomas Samboll, Deutschlandfunk (Hörfunk).

„In einer spannenden Jurysitzung haben wir nach einigen Debatten in allen Kategorien einen Konsens gefunden“, freut sich Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente e.V. über die diesjährige Preisvergabe. „Wir alle waren begeistert von den vielfältigen, eingereichten Themen, die mit unterschiedlichsten medialen Mitteln bearbeitet wurden.“
Print – Auf den Punkt

In ihrem Artikel „Genug geknirscht“ beschäftigt sich Silke Droll mit Bruxismus, dessen möglichen Auslösern und Therapien. „Aus journalistischer Sicht ist der Beitrag überzeugend gemacht: Die Autorin hat intensiv recherchiert. Sie beleuchtet die unterschiedlichen Ursachen des Zähneknirschens und bringt dem breiten Publikum der Apotheken Umschau die Behandlungsmethoden unkompliziert und gut verständlich näher“, begründet Juror Marc Oliver Pick, Chefredakteur der dzw – Die ZahnarztWoche, die Auswahl.
TV – Gleich zwei Prämierungen für Beiträge im NDR

Viele Kinder leiden unter MIH, Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation. Die Redaktion von NDR Visite hat die Erkrankung in ihrem Beitrag „Kreidezähne“ aufgegriffen. „Anhand der emotionalen Geschichte um ein Kind wird MIH grundlegend aufbereitet“, erläutert Klaus Bartsch, Zahntechnikermeister und Vizepräsident des Verbandes Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI),den Juryentscheid. „Zudem hat uns die Animation sehr gut gefallen, die dem Zuschauer die Problematik anschaulich erklärt.“

„Zu wenig Zahnärzte für Pflegebedürftige“ heißt der Beitrag von Isabell Seifert, der in der Sendung Hallo Niedersachsen im NDR ausgestrahlt wurde. „Das Thema wird in unserer alternden Gesellschaft immer drängender - und die meisten Menschen haben sich darüber noch keine Gedanken gemacht“, sagt Frederik Jötten, freier Journalist u. a. für Focus Gesundheit und Preisträger des „Abdruck“ 2014. „Der Beitrag schildert einfühlsam die Zahnprobleme von Pflegeheimbewohnern und die Herausforderungen, mit denen sich ein Zahnarzt konfrontiert sieht, der helfen möchte."
Hörfunk – Spannendes Thema der Zahnmedizin

Thomas Samboll betrachtet modernste medizinische Lösungen zur Behandlung von Parodontitis in der Sendung „Forschung aktuell“ im Deutschlandfunk. „Bakterienaustausch in der Mundhöhle – Wie Zahnmediziner der Parodontitis vorbeugen wollen“ lautet der Titel. „Die Behandlung ist – obwohl Zahnärzte sie bereits anwenden – für Patienten neu und somit für die Hörer reizvoll“, soJuror Univ.-Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Joachim Zöller,
Direktor der Abteilung Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Köln. „Die innovative Themenfindung hat uns überzeugt. Die technische Umsetzung ist gelungen. Dazu ist der Beitrag inhaltlich sehr gut aufgesetzt und fesselt den Hörer bis zum Schluss.“
Online ohne Auszeichnung

proDente hat die Kategorie um Plattformen wie Social-Media-Kanäle, Blogs und Websites erweitert. Jedoch gab es wie in den Vorjahren keine eindeutige Entscheidung für eine Einsendung. Dirk Kropp: „Wir wünschen uns Beiträge, die trotz des schnelllebigen Mediums Internet in die Tiefe gehen. Spannende Storys oder überraschende Aufbereitungen, die die vielfältigen Möglichkeiten der Kategorie aufzeigen.“
Über den Journalistenpreis Abdruck

Mit dem „Abdruck“ würdigt proDente herausragende journalistische Arbeiten, die zahnmedizinische und zahntechnische Themen für eine breite Öffentlichkeit allgemein verständlich zugänglich machen. Eine fünfköpfige Fachjury mit Experten aus Journalismus, Wissenschaft, PR und Zahntechnik bewertete die Beiträge in den vier KategorienPrint, TV, Hörfunk und Online. Insgesamt sind die Preise mit 10.000 Euro dotiert. Bildunterschrift: die vier Gewinner des proDente Journalistenpreises Abdruck 2019: Thomas Samboll (Deutschlandfunk), Silke Droll (Apothekenumschau), Birgit Augustin (NDR Visite), Isabell Seifert (NDR Hallo Niedersachsen) v.l.r

09.04.2019 DGA | Quelle: Initiative proDente e.V.

Apotheken-Notdienst

Anschrift
Notdienstzeiten
Paul-Gerhardt-Straße 54
09130 Chemnitz
Tel: 0371/4 04 16 48
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bis 25.04. - 08:00 Uhr
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09112 Chemnitz
Tel: 0371/36 20 61
vom 24.04. - 08:00 Uhr
bis 25.04. - 08:00 Uhr

Kontakt

Zahnarztpraxis
Cervantesstr. 14
09127 Chemnitz
Tel: (0371) 7 14 92
Fax: (0371) 7 00 79 12
E-Mail: praxis-daute@arcor.de

Montag:
08:00 bis 12:00 Uhr
Dienstag:
07:00 bis 12:00 Uhr
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Donnerstag:
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I. Allgemeine Informationen


Kontaktdaten des Verantwortlichen
Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis
Dipl.Stom. Dorit Stalmann, Dipl.Stom. Winfried Stalmann
Westbergstr. 45
08451 Crimmitschau
Telefon: (03762) 39 08
Fax: (03762) 39 08
E-Mail: d.stalmann@t-online.de

II. Konkrete Informationen zur Erhebung von personenbezogenen Daten


1. Besuch der Webseite

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Bei jedem Zugriff eines Nutzers auf eine Seite unseres Angebots und bei jedem Aufruf einer auf der Internetpräsenz hinterlegten Datei werden Zugriffsdaten über diesen Vorgang in einer Protokolldatei gespeichert. Jeder Datensatz besteht aus:

(1) der Seite, von der aus die Datei angefordert wurde,
(2) dem Namen der Datei,
(3) dem Datum und Uhrzeit der Anforderung,
(4) der übertragenen Datenmenge,
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(6) einer Beschreibung des Typs des verwendeten Betriebssystems und Webbrowsers,
(7) der Client IP-Adresse.

Die Client-IP-Adresse wird zum Zweck der Übermittlung der angeforderten Daten verwendet; sie wird nach Wegfall des technischen Erfordernisses durch Löschung des letzten Ziffernblocks (Ipv4) oder des letzten Oktetts (Ipv6) anonymisiert.

b) Dauer der Speicherung

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d) Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

Der Betroffene kann der Verarbeitung widersprechen.

2. Vertragsdurchführung

a) Zweck der Datenerhebung und -verarbeitung

Name, Anschrift(en), Bankverbindung, E-Mail-Adresse, Telefon- oder Telefaxnummer, Client-IPAdresse im Zeitpunkt der Abgabe einer Vertragserklärung werden allein zum Zweck der Vertragsbegründung oder -durchführung erhoben, gespeichert und verarbeitet, was insbesondere die Abrechnung und die Abwicklung des Vertrags umfasst.

Die personenbezogenen Daten werden an Dritte nur weitergegeben, wenn dies zum Zweck der Vertragsdurchführung erforderlich ist, etwa bei der Beauftragung eines Versandunternehmens oder der Inanspruchnahme eines Zahlungsdienstleistungsunternehmens.

b) Dauer der Speicherung

Die Löschung der Daten erfolgt, sobald diese für die Zwecke, für die sie erhoben oder in sonstiger Weise verarbeitet wurden, nicht mehr erforderlich sind. Diese Frist beträgt fünf Jahre für personenbezogene Daten die § 147 AO unterfallen und zehn Jahre für personenbezogene Daten, die § 257 HGB unterfallen. Die Fristen beginnen mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Daten erhoben wurden.

c) Rechtsgrundlage

Die Speicherung der vorgenannten Daten erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b sowie lit. c DSGVO.

d) Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

Da es hier gesetzlich normierte Aufbewahrungsfristen gibt und die Daten zur Vertragsdurchführung gespeichert und verarbeitet bleiben müssen, ist ein Widerspruch oder eine Löschung nicht möglich.

3. E-Mail-, Telefax- oder Telefon-Kontakt

a) Zweck der Datenerhebung und -verwendung

Ein Nutzer kann per E-Mail (auch per Kontaktformular), Telefax oder Telefon mit uns Kontakt aufnehmen. Wir speichern die uns damit übermittelten und vom Betroffenen angegebenen Daten zur Bearbeitung der Anfrage. Diese Daten sind Namen, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefon- und/oder Faxnummer, Datum und Uhrzeit der Anfrage und die Beschreibung des Anliegens, gegebenenfalls Vertragsdaten, wenn die Anfrage im Rahmen einer Vertragsaufnahme oder -abwicklung erfolgt. Die Daten werden nicht an Dritte weitergeben. Sie dienen der Bearbeitung der Kontaktanfrage des Betroffenen.

b) Dauer der Speicherung

Sobald die Daten zur Erreichung des Zwecks nicht mehr notwendig sind, werden sie gelöscht, was der Fall ist, wenn sich die Konversation abschließend erledigt hat und der Sachverhalt geklärt ist und keine vertraglichen oder steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen entgegenstehen. Diese Frist beträgt fünf Jahre für personenbezogene Daten die § 147 AO unterfallen und zehn Jahre für personenbezogene Daten, die § 257 HGB unterfallen. Die Fristen beginnen mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Daten erhoben wurden.

c) Rechtsgrundlage

Die Speicherung der vorgenannten Daten erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO nur nach vorheriger Einwilligung im Rahmen der Anfrage, nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO im Rahmen einer Vertragsanbahnung oder -erfüllung oder nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse des Verantwortlichen besteht darin, die Kontaktanfrage bearbeiten zu können und Missbrauch der Kontaktanfrage verhindern zu können. Durch einen jederzeit möglichen Widerruf der Einwilligung wird nicht die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung der personenbezogenen Daten berührt.

d) Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

Der Betroffene hat jederzeit die Möglichkeit, die von ihm gegebene Einwilligung zur Datenverarbeitung zu widerrufen und der Speicherung zu widersprechen. Dann werden die zu dem Vorgang gespeicherten Daten gelöscht. Sollte ein Vertrag geschlossen worden sein, gilt oben unter Ziffer II.2.Gesagtes.

III. Rechte des Betroffenen

Sofern „personenbezogene Daten“ vom Nutzer auf unserer Webseite verarbeitet werden, so hat die betroffene Person (Betroffener) folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen gemäß DSGVO.

1. Recht auf Auskunft nach Art. 15 DSGVO

Der Betroffene hat das Recht auf folgende Informationen:

a) die Verarbeitungszwecke;
b) die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden;
c) die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen;
d) falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer;
e) das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
f) das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
g) wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden, alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten;
h) das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.
i) werden personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt, so hat die betroffene Person das Recht, über die geeigneten Garantien gemäß Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.
Wir stellen dem Betroffenen eine Kopie der personenbezogenen Daten, die Gegenstand der Verarbeitung sind, zur Verfügung. Für alle weiteren Kopien, die die betroffene Person beantragt, kann der Verantwortliche ein angemessenes Entgelt auf der Grundlage der Verwaltungskosten verlangen.

2. Recht auf Berichtigung nach Art. 16 DSGVO

Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen unverzüglich die Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung hat die betroffene Person das Recht, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten – auch mittels einer ergänzenden Erklärung – zu verlangen.

3. Recht auf Löschung nach Art.17 DSGVO

Der Betroffene hat das Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass ihn betreffende personenbezogene Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, personenbezogene Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft: a) die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig;
b) die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung;
c) die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein;
d) die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet;
e) die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt;
f) die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

4. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO

Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:
a) die Richtigkeit der personenbezogenen Daten von der betroffenen Person bestritten wird, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen,
b) die Verarbeitung unrechtmäßig ist und die betroffene Person die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnt und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangt;
c) der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, die betroffene Person sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt, oder
d) die betroffene Person Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hat, solange noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

5. Recht auf Unterrichtung nach Art. 19 DSGVO

Hat der Betroffene gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich seiner personenbezogenen Daten eine Berichtigung nach Art. 16 DSGVO, eine Löschung Art. 17 Abs. 1 DSGVO oder eine Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO geltend gemacht, und hat der Verantwortliche alle Empfänger, gegenüber denen die personenbezogenen Daten des Betroffenen offengelegt wurden, über das Verlangen des Betroffenen informiert (soweit dies nicht unmöglich oder mit unverhältnismäßigen Aufwand verbunden war), so hat der Betroffene das Recht, vom Verantwortlichen über die Empfänger informiert zu werden.

6. Recht auf Datenübertragbarkeit Art. 20 DSGVO

Der Betroffene hat das Recht, die ihn betreffenden personenbezogenen Daten, die er einem Verantwortlichen bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, und er hat das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch uns zu übermitteln, sofern

a) die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und
b) die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Rechte und Freiheiten anderer Personen dürfen dadurch nicht beeinträchtigen werden. Bei der Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Absatz 1 hat der Betroffene das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Die Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit lässt das Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO unberührt. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

7. Recht auf Widerspruch nach Art. 21 DSGVO

Der Betroffene hat das Recht, aus Gründen, die sich aus seiner besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.
Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Werden personenbezogene Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so hat der Betroffene das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht der Betroffene der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet. Eine vom Betroffenen erteilte Einwilligung kann dieser jederzeit widerrufen. Die bis zu diesem Zeitpunkt erfolgte Erhebung und Verarbeitung bleibt jedoch dadurch rechtmäßig.

8. Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall inkl. Profiling nach Art. 22 DSGVO

Der Betroffene hat das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihm gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

a) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen dem Betroffenen und uns erforderlich ist,
b) aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen wir unterliegen, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen des Betroffenen enthalten oder
c) mit ausdrücklicher Einwilligung des Betroffenen erfolgt.
Diese Entscheidungen dürfen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g DSGVO gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person getroffen wurden.
In den unter Ziffern a) und c) genannten Fällen treffen wir angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen des Betroffenen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person auf unserer Seite, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

9. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde nach Art. 77 DSGVO

Jeder Betroffene hat unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat seines Aufenthaltsorts, seines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, wenn der Betroffene der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen diese Verordnung verstößt.
Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

10. Recht auf wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf nach Art. 79 DSGVO

Jeder Betroffene hat unbeschadet eines verfügbaren verwaltungsrechtlichen oder außergerichtlichen Rechtsbehelfs einschließlich des Rechts auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde gemäß Art. 77 DSGVO das Recht auf einen wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf, wenn er der Ansicht ist, dass die ihm aufgrund dieser Verordnung zustehenden Rechte infolge einer nicht im Einklang mit dieser Verordnung stehenden Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten verletzt wurden.
Für Klagen gegen uns der gegen einen Auftragsverarbeiter sind die Gerichte des Mitgliedstaats zuständig, in dem wir oder der Auftragsverarbeiter eine Niederlassung haben. Wahlweise können solche Klagen auch bei den Gerichten des Mitgliedstaats erhoben werden, in dem der Betroffene seinen Aufenthaltsort hat, es sei denn, es handelt sich bei uns oder dem Auftragsverarbeiter um eine Behörde eines Mitgliedstaats, die in Ausübung ihrer hoheitlichen Befugnisse tätig geworden ist

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Leitung: Dipl. Stomat. Bodo Daute


Telefon: (0371) 7 14 92
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Berufsbezeichnung: Zahnarzt verliehen in Deutschland

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