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Herzlich willkommen bei der Zahnarztpraxis Bodo Daute!

Auf unseren Internetseiten möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, einen ersten Eindruck von den Praxisgegebenheiten der Zahnarztpraxis Bodo Daute zu gewinnen.

Unser Bestreben ist es, Ihnen mit unserem Leistungsspektrum eine rundum optimale Versorgung zu bieten. Sie dürfen von uns Erfahrung und Kompetenz erwarten.
Sollten Sie Fragen zu einzelnen Angeboten haben, zögern Sie bitte nicht, uns anzusprechen.
Wir informieren Sie jederzeit umfassend und gern.

Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennen zu lernen und hoffen, dass Sie sich bei uns rundum wohl fühlen werden!
Ihr Team der Zahnarztpraxis Bodo Daute

Unsere Leistungen

Kartenzahlung
  • EC-Karte
Zahnerhaltung
  • restaurative Zahnheilkunde
Anästhesie
  • Lokalanästhesie
Praxisausstattung
  • Airflow-Geräte
  • intraorale Kamera
Prothetik
  • festsitzende Kronen und Brücken
  • kombinierter Zahnersatz
  • Teilkronen und Inlays
  • Teilprothetik
  • Totalprothetik
Ästhetische Zahnmedizin
  • Veneers
Funktionstherapie
  • Funktionsanalyse
  • Gnathologie
  • Kaufunktionsstörungen
Sonderleistungen
  • Abendsprechstunde
  • Amalgamsanierung
  • Ernährungsberatung
  • Hausbesuche
  • Mundschutz für Sportler
  • Recall
  • Wochenendsprechstunde
  • Zahnschmuck
Weitere Schwerpunkte
  • Alterszahnheilkunde
  • Angst-/Phobiepatienten
  • Endodontie
  • Implantologie
  • Kinder- und Jugendzahnheilkunde
  • Parodontologie
  • präprothetische Chirurgie
  • Risikopatienten
Sprachen
  • Englisch
  • Russisch
Berufsgruppe
  • Zahnarzt/-ärztin
Präventivzahnmedizin
  • Gingivitis
  • Individualprophylaxe
  • Individualprophylaxe für Kinder
  • Mundgeruch
  • professionelle Zahnreinigung (PZR)
  • Prophylaxe

Mitgliedschaft

Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie – DGZI e.V.
Paulusstraße 1
40237 Düsseldorf
Tel: +49 (0) 211 1697077
Fax: +49 (0) 211 1697066
E-Mail: sekretariat@dgzi-info.de
Homepage: www.dgi-ev.de

Aktuelles

Ab Oktober 2020 erhalten Versicherte höheren Zuschuss zu Zahnersatz
Bei fehlenden oder erkrankten Zähnen: gesetzliche Krankenkassen zahlen Festzuschuss für Zahnersatz - Ab 1.10.2020 erhöht sich dieser Festzuschuss von bisher 50% auf 60% - Lückenloses Bonusheft: Zuschuss steigt auf 70% bzw. 75% - Dieses Jahr schon beim Zahnarzt gewesen? Es lohnt auch finanziell

„Zahnersatz wie beispielsweise Kronen, Brücken oder Prothesen wird für gesetzlich Krankenversicherte günstiger“, so Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente. Der Grund: Ab dem 1. Oktober 2020 steigt der Zuschuss der gesetzlichen Krankenkassen für Zahnersatz. Versicherte haben dann Anspruch auf eine Erstattung der Kosten in Höhe von 60 Prozent der Regelversorgung. Bisher waren es 50 Prozent. Gleichzeitig erhöht sich auch der zusätzliche Bonus bei einem lückenlos geführten Bonusheft.

Was kostet Zahnersatz? Diese Frage stellen sich viele Patienten, wenn eine Versorgung mit Zahnersatz notwendig wird. Gesetzlich Versicherte bekommen von ihrer Krankenkasse einen Zuschuss zum Zahnersatz, den sogenannten befundorientierten Festzuschuss. Das bedeutet, dass die gesetzlichen Krankenkassen für jeden festgestellten zahnärztlichen Befund einen festgesetzten Betrag übernehmen. Zu diesem Zweck hat ein Fachgremium der Krankenkassen und der Zahnärzte über 40 Befunde für zerstörte oder fehlende Zähne in einer Tabelle gelistet.

Ab dem 1.10.2020 deckt der Zuschuss gemäß dem aktuellen Terminservice- und Versorgungsgesetz 60 Prozent der Kosten einer medizinisch ausreichenden Regelversorgung ab. Bisher waren es 50 Prozent. „Wichtig zu wissen ist, dass die Krankenkassen den gesetzlich festgelegten Betrag auch dann zahlen, wenn sich Versicherte für eine höherwertige Versorgung wie beispielsweise eine Vollkeramikkrone entscheiden“, erläutert Kropp. „Der Eigenanteil des Versicherten fällt dann jedoch auch höher aus.“
Lückenloses Bonusheft erhöht Zuschuss zusätzlich

Nehmen gesetzlich Versicherte regelmäßig einmal im Jahr Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt wahr und lassen dies in ihrem Bonusheft eintragen, steigt der Zuschuss der Krankenkassen bei Zahnersatz weiter. Sind im Bonusheft jährliche Besuche über fünf Jahre vermerkt, beträgt ab 1.10.2020 der Festzuschuss 70 Prozent einer medizinisch ausreichenden Versorgung. Haben Versicherte über zehn Jahre jedes Jahr eine Zahnarztpraxis besucht, setzt die Krankenkasse ihren Zuschuss ab 1.10.2020 in Höhe von 75 Prozent an. Zuvor waren es 60 bzw. 65 Prozent.

proDente-Tipp: Dieses Jahr schon beim Zahnarzt gewesen? Ansonsten schnell einen Termin vor Jahresende vereinbaren! Es lohnt sich nicht nur für gesunde Zähne und Mund – sondern auch für den Geldbeutel.

15.10.2020 DGA | Quelle: proDente e.V.

TdZ 2020: Kinderzähne sind ein Kollateralschaden der Pandemie
Anlässlich des diesjährigen „Tages der Zahngesundheit“ am 25. September gilt es, ein Resümee zur Mundgesundheit der Kinder während und nach der Corona-Pandemie zu ziehen. Zahngesunde Ernährung steht im Mittelpunkt.

Die akute Pandemie-Zeit war für alle Menschen im Land eine Herausforderung. „Viele Eltern sind in dieser Zeit nicht mit ihren Kindern in die Zahnarztpraxen gekommen. Notwendige Behandlungen konnten nicht durchgeführt werden. Vorsorgemaßnahmen wie Früherkennungsuntersuchungen und Individualprophylaxe sind auf der Strecke geblieben“, resümiert die Vizepräsidentin der LZÄKB, Dipl.-Stom. Bettina Suchan. Als Mitglied im Beirat für Zahngesundheit weiß sie, dass auch die gruppenprophylaktische Betreuung in den Kitas und Schulen nicht stattfinden konnte. „Die Folgen der Pandemie und veränderte Ernährungsgewohnheiten werden sich auf die Mundgesundheit unserer Kinder negativ auswirken.“

Während des sogenannten Lockdowns war neben Arbeit und Schule zu Hause die tägliche Zubereitung gesunder Mahlzeiten eine weitere Herausforderung für Eltern und Kinder. Bettina Suchan erläutert: „Was wir essen, hat Einfluss auf die Mundgesundheit, auf die Gesundheit insgesamt und auf unsere Immunabwehr. So gibt es beispielsweise Zusammenhänge zwischen Übergewicht und Zahnkaries. Die Entwicklung eines Diabetes kann dagegen Zahnbetterkrankungen begünstigen.“
Familie prägt Esskultur - Ernährung Bestandteil der Erziehung

Beim diesjährigen „Tag der Zahngesundheit“ steht die Ernährung mit dem Motto „Gesund beginnt im Mund – Mahlzeit!“ im Mittelpunkt. Unsere Gesundheit ist der Spiegel unseres Ernährungsverhaltens und wird durch die „Esskultur“ bestimmt, die sehr vielschichtig sein kann. Geprägt wird sie entscheidend durch die Familie bei der Zubereitung und dem gemeinsamen Einnehmen der Mahlzeiten. Eltern sind Vorbild für gesunde Ernährung. Sie ermöglichen damit ein gesundes Aufwachsen der Kinder. Ernährung ist Bestandteil der Erziehung und beeinflusst den Lebensweg jedes Einzelnen. Karies wird durch eine übermäßige Zufuhr von Zucker befördert, der oft auch in Speisen und Getränken versteckt enthalten sein kann. Kinder lernen das bereits in der Kita.

Untrennbar mit der Ernährung ist das tägliche Zähneputzen verbunden. Es gehört wie das Händewaschen zu den hygienischen Gewohnheiten im Kita-Alltag. „Alle Kinder in Kita und Tagespflege sollen das jeden Tag üben können“, fordert die Vizepräsidentin. Diese Verhaltensregeln zur Förderung der Gesundheit sind nicht nur der Zahnärztin wichtig. Sie haben in der aktuellen Situation auch in der pädagogischen Arbeit einen noch höheren Stellenwert erhalten.

13.10.2020 DGA | Quelle: Landeszahnärztekammer Brandenburg

Mundgesundheit für Mutter und Kind
Hohes Potenzial für interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und CP GABA setzen ihre erfolgreiche „Initiative für eine mundgesunde Zukunft in Deutschland“ fort. Das Schwerpunkt-Thema 2020 ist „Interdisziplinäre Allianz zur zahnmedizinischen Prävention in der Schwangerschaft“.

Werdende Mütter müssen sich mit vielen Veränderungen in ihrem Körper auseinandersetzen. Auch die Beschäftigung mit dem heranwachsenden Kind nimmt in dieser Zeit einen hohen Stellenwert ein. Oftmals gerät die Mundgesundheit dabei aus dem Blick. Dabei brauchen Zähne und Zahnfleisch in der Schwangerschaft eine besondere Beachtung. Zahnmediziner empfehlen deshalb, während der Schwangerschaft zwei zahnärztliche Kontrolluntersuchungen durchführen zu lassen.

Während der Schwangerschaft können bereits geringe Plaque-Mengen im Bereich des Zahnfleischsaumes zu Entzündungen führen. Das Zahnfleisch braucht deshalb in dieser Zeit sorgfältige Pflege, um beispielsweise Schwangerschaftsgingivitis zu vermeiden. Auch Kariesprophylaxe ist für schwangere Frauen von besonderer Bedeutung. Ein erhöhtes Kariesrisiko der Mutter hat auch Auswirkung auf das Kind. Kariesvorsorge in Form einer verbesserten Mundhygiene hilft demnach nicht nur der werdenden Mutter, sondern auch dem Kind.

Mundgesundheit und Gesamtgesundheit stehen in engem Zusammenhang

Professor Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der BZÄK und Co-Initiator der Initiative möchte „dafür sensibilisieren, dass eine intensive Mundhygiene das A und O für eine gute Mundgesundheit in der Schwangerschaft ist und damit auch eine wichtige Voraussetzung für die Gesamtgesundheit.“ Wissenschaftliche Studien zeigen zudem enge Zusammenhänge zwischen Mund- und Allgemeingesundheit, z.B. dem Auftreten von Schwangerschaftskomplikationen und Parodontitis. Zudem ist die Schwangerschaft gesundheitspädagogisch eine wichtige Phase für die Vermittlung von Präventionsmöglichkeiten, nicht nur in der Zahnmedizin.“

Mit-Initiator Dr. Burkhard Selent, Leiter Scientific Affairs bei CP GABA betont „die hohe Bedeutung enger Zusammenarbeit zwischen Zahnmediziner*innen und den Fachgruppen, die in dieser Zeit sehr nahe an der Schwangeren und ihrer Familie sind. Dazu gehören neben Gynäkolog*innen vor allem auch Hebammen, die eine hohe Vertrauensposition bei werdenden Müttern haben und wichtige Beratungsaufgaben übernehmen.“

Allianz aus interdisziplinären Experten
Wie in den Vorjahren, ist der Kreis aus Experten für das Thema 2020 „Interdisziplinäre Allianz zur zahnmedizinischen Prävention in der Schwangerschaft“ wieder prominent besetzt:

Prof. Dr. med. Bernd Kleine-Gunk, Metropol Medical Center, Nürnberg, ist Gynäkologe und u.a. Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Mundgesundheitsstiftung. Prävention ist für ihn und seine Arbeit ein zentrales Thema mit vielen unterschiedlichen Aspekten: Von der richtigen Ernährung bis hin zur gesamtheitlichen Situation der Patient*innen im Rahmen des Alterungsprozesses.

Beim Thema Mundgesundheit stellt Kleine-Gunk fest, dass Zahnmediziner*innen und Gynäkolog*innen sich beruflich zu wenig begegnen und es damit bisher nur ungenügend Austausch zu den mundgesundheitlichen Präventionsthemen gibt. Der Experte weist zudem auf einen engen, durch eine gute Studienlage belegten Zusammenhang zwischen Kinderwunsch und Mundgesundheit hin, der bisher nur wenig Beachtung findet. Für Kleine-Gunk ist es wichtig, dass das Thema mit der Initiative in den Fokus rückt, der fachübergreifende Austausch angeregt wird und bereits bestehende, regionale, interdisziplinäre Kooperationen die Chance haben sichtbar zu werden.

Prof. Dr. Bettina Dannewitz, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main, ist Präsidentin der DG PARO. Als dreifache Mutter sieht sie die Schwangerschaft als eine sehr wichtige Phase im Leben einer Frau. Aus ihrer Erfahrung kann man in dieser Zeit bei der Schwangeren sehr gute Impulse für eine gesunde Lebensführung und auch für effektive Maßnahmen zur Mundgesundheit setzen. Allerdings sollten sich alle Empfehlungen auch in der oftmals sehr stressigen Zeit nach der Geburt umsetzen lassen.

Die Spezialistin für Parodontologie weist auf eine umfassende Studienlage zu Schwangerschaft und Mundgesundheit hin.[1] Zudem gibt es laut Dannewitz Informationskampagnen und Scoretests beispielsweise von der European Federation of Periodontology (EFP) sowie der DG PARO, die auch fachübergreifend von Gynäkolog*innen und Humanmediziner*innen zu einer ersten Einschätzung der Mundgesundheit ihrer schwangeren Patientin eingesetzt werden können. Als weitere Fachgruppe, die in das Thema eingebunden werden sollte, sieht Dannewitz Mitarbeitende in Kindergärten- und krippen.

Prof. Dr. Ulrich Schiffner, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Mitautor der Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V), hat primär das Kariesrisiko im Blick. Er stellt fest, dass bei vielen Kindern die Karies immer noch sehr früh einsetzt und teilweise äußerst ausgeprägt verläuft. Das stellt für die Kinder, ihre Familien und die behandelnden Zahnärzt*innen eine hohe Belastung dar. Zudem begegnen ihm im Praxisalltag viele Fälle, in denen Schwangere und junge Mütter die eigene Zahngesundheit hinter das Wohl des Kindes stellen.

Dabei gibt es laut Schiffner bereits gute Handlungsempfehlungen beim Thema Mundgesundheit in der Schwangerschaft, beispielsweise vom bundesweiten Netzwerk „Gesund ins Leben“. Das Netzwerk ist beim Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angesiedelt. In der Broschüre „Ernährung und Lebensstil vor und während der Schwangerschaft“, die 2018 vom Netzwerk aufgelegt wurde, ist u.a. das Thema Zahnmedizin mit konkreten Empfehlungen und Hintergrundinformationen eingebunden.[2]

Andrea Ramsell vom Deutschen Hebammenverband, ist überzeugt, dass persönliche Gespräche mit den Schwangeren gut dazu genutzt werden könnten, für das Thema Mundgesundheit zu sensibilisieren. Denn während der Schwangerschaft wird zwischen Hebamme und werdender Mutter ein enges Vertrauensverhältnis aufgebaut. Leider zeigt die Praxiserfahrung, dass Zahngesundheit und -prophylaxe im Beratungsalltag von Hebammen und Gynäkolog*innen noch viel zu selten angesprochen werden. Dafür will Ramsell durch die Teilnahme an der Initiative in ihrer Fachgruppe werben.

Aus Sicht der Vertreterin des Hebammenverbands bietet es sich an, verschiedene digitale Kommunikationskanäle zu nutzen, um Zugang zu den Schwangeren zu finden und sie z.B. durch personalisierte Erinnerungen an die Zahnprophylaxe und weitere Informationen, wie beispielsweise Videos, zu unterstützen.
Jetzt bewerben: Präventionspreis 2020


Auch in diesem Jahr schreiben die Initiatoren wieder einen Präventionspreis aus. Zum Schwerpunkt-Thema „Interdisziplinäre Allianz zur zahnmedizinischen Prävention in der Schwangerschaft“ werden gute Ideen mit Potenzial gesucht. Eine bereits erprobte Umsetzung ist nicht zwingend notwendig. Es sollen Konzepte und Projekte ausgezeichnet werden, die gute Ansätze für eine Zusammenarbeit von Zahnmediziner*innen mit Gynäkolog*innen, Hebammen, Mitarbeitenden in Kindergärten/-krippen oder Pädiatern aufzeigen.

Die Ausschreibungsdetails finden Sie hier: www.accente.de/downloadbereich/ifemzid-2020

06.10.2020 DGA | Quelle: Bundeszahnärztekammer

Was hat Zahnpflege mit Diabetes zu tun?
So beeinflusst Diabetes die Mundgesundheit

Über sieben Millionen Menschen leiden in Deutschland an Diabetes, der sogenannten „Zuckerkrankheit“. Weitere zwei Millionen wissen noch nicht, dass sie bereits erkrankt sind.[i] Neben Folgeerkrankungen wie zum Beispiel dem diabetischen Fußsyndrom oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen beeinflusst Diabetes auch die Mundgesundheit. Das Risiko für Karies und Parodontitis ist erhöht.

Karies mag Zucker

„Diabetiker bekommen häufiger Karies. Die Erklärung liegt in der Veränderung des Speichels. Kariesbakterien wie Streptococcus mutans und Laktobazillen können sich durch den erhöhten Zuckergehalt des Speichels leichter vermehren“, erklärt Professor Dr. Stefan Zimmer, Sprecher der Informationsstelle für Kariesprophylaxe und Lehrstuhlinhaber für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin an der Universität Witten/Herdecke. Mundtrockenheit spielt ihnen ebenfalls in die Karten. Denn der Speichelfluss sorgt dafür, dass Essensreste und bakterieller Zahnbelag (Plaque) „weggespült“ werden. Zudem findet sich im Speichel von Diabetikern oft zu wenig Kalzium. Dieser Mangel erschwert die Remineralisierung, wodurch Säuren den Zahnschmelz leichter angreifen können.[ii]

Parodontitis – die Tücke dahinter

Studien belegen, dass Diabetiker auch ein deutlich erhöhtes Risiko haben, an einer sogenannten Parodontitis zu erkranken. „Bei der Zahnfleischentzündung, welche durch Plaque verursacht wird, bilden sich Zahnfleischtaschen aus. Das Zahnfleisch und der Kieferknochen gehen zurück, die Zahnwurzel wird sichtbar. Unbehandelt kommt es zur Zerstörung des Zahnhalteapparates – die Zähne fallen aus“, erläutert Zimmer. Die Ursache für das erhöhte Risiko bei Diabetikern liegt im Blutzuckerspiegel. Zu hohe Langzeitwerte (HbA1c) begünstigen Entzündungen und damit die Entstehung einer Parodontitis. „Ebenso wirkt sich eine vorhandene Parodontitis negativ auf den Blutzuckerspiegel aus, der Langzeitwert verschlechtert sich. Das Tückische: Dies gilt auch für Menschen, die noch keinen Diabetes haben. „Bei schlechter Mundhygiene und Parodontitis steigt somit das Risiko an Diabetes zu erkranken, da die Entzündungsbotschafter den Blutzucker in die Höhe treiben können“, fasst Zimmer die Wechselbeziehung der Erkrankungen zusammen. Die Behandlung einer Parodontitis bei Diabetikern stellt aufgrund der gegenseitigen Verschlechterung oft eine große Herausforderung dar, die die Zusammenarbeit von Zahn-, Hausärzten und Diabetologen fordert. Um das Voranschreiten der Entzündung einzudämmen und die Behandlungsaussicht zu verbessern, ist ein gut eingestellter Blutzuckerspiegel von entscheidender Bedeutung.

Blutzuckerwerte unter Kontrolle

Neben einer optimalen Zahnpflege heißt es für Diabetiker also, den Blutzucker in den Griff zu bekommen. Der Diabetologe stellt diesen mithilfe von Tabletten oder Insulinspritzen ein und kontrolliert ihn regelmäßig. Typ 2 Diabetiker können den Wert jedoch selbst stark beeinflussen, indem sie sich mehr bewegen und auf die Ernährung achten. Sie sollten auf einfache Kohlenhydrate verzichten beziehungsweise den Konsum reduzieren. Das gilt neben Süßigkeiten vor allem für versteckte Zucker, zum Beispiel in Weißbrot oder Fertiggerichten.[iii] Zudem gilt es, erste Anzeichen für eine Parodontitis wie Zahnfleischbluten und Mundgeruch ernst zu nehmen. Professor Zimmer rät: „Wenn das Zahnfleisch blutet, heißt es schnell handeln! Gemeinsam mit dem Zahnarzt lässt sich die Mundhygiene schnell optimieren und Schlimmeres verhindern.“

Zahnpflegetipps für Diabetiker[iv]

  1. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie Sie Ihren Blutzuckerspiegel einstellen sollten. Anzustreben ist in der Regel ein HbA1c-Wert von ca. 7 Prozent.1
  2. Gehen Sie zweimal im Jahr zu Vorsorgekontrollen und informieren Sie Ihren Zahnarzt über Ihren Diabetes.
  3. Putzen Sie zweimal täglich gründlich die Zähne mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta bis die Plaque vollständig entfernt ist und verwenden Sie Zahnseide beziehungsweise Interdentalbürsten.
  4. Trinken Sie täglich mindestens zwei Liter zuckerfreie Flüssigkeit wie Wasser oder Tee, um Mundtrockenheit vorzubeugen. Hilfreich ist hierbei insbesondere häufiges Trinken.
  5. Statt herkömmlichem Salz sollten Sie beim Kochen immer fluoridiertes Speisesalz verwenden. Das Fluorid verbleibt noch einige Zeit im Speichel und beugt so Karies vor.
  6. Ein zuckerfreies Kaugummi nach Mahlzeiten hilft, den Speichelfluss anzuregen und schädliche Säuren zu neutralisieren.
Quellen:

[i] Deutsche Diabetes Gesellschaft: Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2020, Online abrufbar unter: https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Stellungnahmen/Gesundheitspolitik/Gesundheitsbericht_2020.pdf

[ii] Eder C, Schuder L, Diabetes mellitus – Ein Risikofaktor für Karies, Online abrufbar unter: https://www.dzw.de/diabetes-mellitus-ein-risikofaktor-fuer-karies

[iii] Initiative Gesund im Mund bei Diabetes: Parodontitis und Diabetes, Online abrufbar unter: https://www.bzaek.de/fileadmin/PDFs/brosch/1101_zahnaerzte_diabetes_mundgesundheit.pdf

[iv] Mund- und Zahnpflege: 8 Regeln für Diabetiker, 2015, Online abrufbar unter: https://www.prodente.de/erkrankungen/einzelansicht/fremderkrankung/mund-und-zahnpflege-8-regeln-fuer-diabetiker.htm Bildunterschrift: Die Zuckerkrankheit erhöht das Risiko, an Karies oder einer Parodontitis zu erkranken. Und auch andersherum können Entzündungen den Diabetes beeinflussen.

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Zahnarztpraxis
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Fax: (0371) 7 00 79 12
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Montag:
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Dienstag:
07:00 bis 12:00 Uhr
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Mittwoch:
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Donnerstag:
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Freitag:
08:00 bis 12:00 Uhr
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I. Allgemeine Informationen


Kontaktdaten des Verantwortlichen
Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis
Dipl.Stom. Dorit Stalmann, Dipl.Stom. Winfried Stalmann
Westbergstr. 45
08451 Crimmitschau
Telefon: (03762) 39 08
Fax: (03762) 39 08
E-Mail: d.stalmann@t-online.de

II. Konkrete Informationen zur Erhebung von personenbezogenen Daten


  1. Besuch der Webseite

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    2. Dauer der Speicherung

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    3. Rechtsgrundlage

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    4. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

      Da es hier gesetzlich normierte Aufbewahrungsfristen gibt und die Daten zur Vertragsdurchführung gespeichert und verarbeitet bleiben müssen, ist ein Widerspruch oder eine Löschung nicht möglich.

  3. E-Mail-, Telefax- oder Telefon-Kontakt

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    2. Dauer der Speicherung

      Sobald die Daten zur Erreichung des Zwecks nicht mehr notwendig sind, werden sie gelöscht, was der Fall ist, wenn sich die Konversation abschließend erledigt hat und der Sachverhalt geklärt ist und keine vertraglichen oder steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen entgegenstehen. Diese Frist beträgt fünf Jahre für personenbezogene Daten die § 147 AO unterfallen und zehn Jahre für personenbezogene Daten, die § 257 HGB unterfallen. Die Fristen beginnen mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Daten erhoben wurden.

    3. Rechtsgrundlage

      Die Speicherung der vorgenannten Daten erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO nur nach vorheriger Einwilligung im Rahmen der Anfrage, nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO im Rahmen einer Vertragsanbahnung oder -erfüllung oder nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse des Verantwortlichen besteht darin, die Kontaktanfrage bearbeiten zu können und Missbrauch der Kontaktanfrage verhindern zu können. Durch einen jederzeit möglichen Widerruf der Einwilligung wird nicht die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung der personenbezogenen Daten berührt.

    4. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

      Der Betroffene hat jederzeit die Möglichkeit, die von ihm gegebene Einwilligung zur Datenverarbeitung zu widerrufen und der Speicherung zu widersprechen. Dann werden die zu dem Vorgang gespeicherten Daten gelöscht. Sollte ein Vertrag geschlossen worden sein, gilt oben unter Ziffer II.2.Gesagtes.

III. Rechte des Betroffenen

Sofern „personenbezogene Daten“ vom Nutzer auf unserer Webseite verarbeitet werden, so hat die betroffene Person (Betroffener) folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen gemäß DSGVO.

  1. Recht auf Auskunft nach Art. 15 DSGVO

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    3. die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen;
    4. falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer;
    5. das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
    6. das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
    7. wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden, alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten;
    8. das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.
    9. werden personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt, so hat die betroffene Person das Recht, über die geeigneten Garantien gemäß Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.
      Wir stellen dem Betroffenen eine Kopie der personenbezogenen Daten, die Gegenstand der Verarbeitung sind, zur Verfügung. Für alle weiteren Kopien, die die betroffene Person beantragt, kann der Verantwortliche ein angemessenes Entgelt auf der Grundlage der Verwaltungskosten verlangen.

  2. Recht auf Berichtigung nach Art. 16 DSGVO

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  3. Recht auf Löschung nach Art.17 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass ihn betreffende personenbezogene Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, personenbezogene Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:
    1. die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig;
    2. die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung;
    3. die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein;
    4. die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet;
    5. die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt;
    6. die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

  4. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO

    Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:
    1. die Richtigkeit der personenbezogenen Daten von der betroffenen Person bestritten wird, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen,
    2. die Verarbeitung unrechtmäßig ist und die betroffene Person die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnt und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangt;
    3. der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, die betroffene Person sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt, oder
    4. die betroffene Person Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hat, solange noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

  5. Recht auf Unterrichtung nach Art. 19 DSGVO

    Hat der Betroffene gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich seiner personenbezogenen Daten eine Berichtigung nach Art. 16 DSGVO, eine Löschung Art. 17 Abs. 1 DSGVO oder eine Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO geltend gemacht, und hat der Verantwortliche alle Empfänger, gegenüber denen die personenbezogenen Daten des Betroffenen offengelegt wurden, über das Verlangen des Betroffenen informiert (soweit dies nicht unmöglich oder mit unverhältnismäßigen Aufwand verbunden war), so hat der Betroffene das Recht, vom Verantwortlichen über die Empfänger informiert zu werden.

  6. Recht auf Datenübertragbarkeit Art. 20 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, die ihn betreffenden personenbezogenen Daten, die er einem Verantwortlichen bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, und er hat das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch uns zu übermitteln, sofern

    1. die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und
    2. die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Rechte und Freiheiten anderer Personen dürfen dadurch nicht beeinträchtigen werden. Bei der Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Absatz 1 hat der Betroffene das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Die Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit lässt das Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO unberührt. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

  7. Recht auf Widerspruch nach Art. 21 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, aus Gründen, die sich aus seiner besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.
    Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
    Werden personenbezogene Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so hat der Betroffene das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht der Betroffene der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet. Eine vom Betroffenen erteilte Einwilligung kann dieser jederzeit widerrufen. Die bis zu diesem Zeitpunkt erfolgte Erhebung und Verarbeitung bleibt jedoch dadurch rechtmäßig.

  8. Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall inkl. Profiling nach Art. 22 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihm gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

    1. für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen dem Betroffenen und uns erforderlich ist,
    2. aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen wir unterliegen, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen des Betroffenen enthalten oder
    3. mit ausdrücklicher Einwilligung des Betroffenen erfolgt.
      Diese Entscheidungen dürfen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g DSGVO gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person getroffen wurden.
      In den unter Ziffern a) und c) genannten Fällen treffen wir angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen des Betroffenen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person auf unserer Seite, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

  9. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde nach Art. 77 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat seines Aufenthaltsorts, seines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, wenn der Betroffene der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen diese Verordnung verstößt.
    Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

  10. Recht auf wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf nach Art. 79 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines verfügbaren verwaltungsrechtlichen oder außergerichtlichen Rechtsbehelfs einschließlich des Rechts auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde gemäß Art. 77 DSGVO das Recht auf einen wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf, wenn er der Ansicht ist, dass die ihm aufgrund dieser Verordnung zustehenden Rechte infolge einer nicht im Einklang mit dieser Verordnung stehenden Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten verletzt wurden.
    Für Klagen gegen uns der gegen einen Auftragsverarbeiter sind die Gerichte des Mitgliedstaats zuständig, in dem wir oder der Auftragsverarbeiter eine Niederlassung haben. Wahlweise können solche Klagen auch bei den Gerichten des Mitgliedstaats erhoben werden, in dem der Betroffene seinen Aufenthaltsort hat, es sei denn, es handelt sich bei uns oder dem Auftragsverarbeiter um eine Behörde eines Mitgliedstaats, die in Ausübung ihrer hoheitlichen Befugnisse tätig geworden ist


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Leitung: Dipl. Stomat. Bodo Daute


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Berufsbezeichnung: Zahnarzt verliehen in Deutschland

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Zuständige Kammer:
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